Gertrud Dübi-Müller (1888-1980) gehörte zu den wichtigsten Kunstsammlerinnen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Verwaist und auf sich selbst gestellt, entwickelte die Solothurnerin zusammen mit ihrem Bruder Josef eine originelle Sammeltätigkeit. Kaum volljährig, leistete sie sich den Kauf eines Gemäldes von Vincent van Gogh. Zu ihren Freunden gehörten Cuno Amiet und Giovanni Giacometti. Besonders eng fühlte sie sich Ferdinand Hodler verbunden, der ihre jugendliche Schönheit in 17 Bildnissen festhielt. Die von ihrer Nichte Monique Barbier-Mueller und dem Kunsthistoriker Cäsar Menz verfasste Publikation erlaubt einen Einblick in das sorgsam gehütete Reich einer faszinierenden Persönlichkeit, die als Sammlerin, Fotografin und Mäzenin in die Kunstgeschichte eingegangen ist.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2016
Gertrud Dübi-Müller war eine der wichtigsten Schweizer Mäzeninnen avantgardistischer Kunst im zwanzigsten Jahrhundert, weiß Franz Zelger. Ihre Nichte Monique Barbier-Mueller und der Kunsthistoriker Cäsar Menz haben jetzt ein Buch über die Sammlerin und ihre Sammlung herausgegeben, so der Rezensent. Zelger erfährt einiges über die Freundschaft zu Giovanni Giacometti und Ferdinand Hodler und bestaunt die eigenen Fotografien Dübi-Müllers und deren allgemeines Savoir-vivre.
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