Herausgegeben von Ludger Lütkehaus. Der Titanendenker und Bürgerschreck als leichtfüßiger Spaßmacher? Der kleine Band von Ludger Lütkehaus zeigt diese eher vernachlässigte Seite des Philosophen: Dort versammeln sich Gedichte Nietzsches über seine Schreibmaschine ebenso wie Aphorismen und Weisheiten über Gott und die Welt neben allerhand Boshaftigkeiten, denn: "Bosheit ist selten. - Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, um boshaft zu sein". Ein Buch für alle und jeden.
Franz Schuh freut sich, dass er sich erst noch mal mit Nietzsche amüsieren darf, bevor es ernst wird: am 28.8.00 ist Nietzsche 100 Jahre tot und bei den Publikationen, die dann anrollen, wird es nur noch wenig zu lachen geben, fürchtet Schuh. Allerdings findet er Nietzsches gute Laune nicht sehr überzeugend: "Es hat etwas forciertes", meint er und führt zum Beweis Nietzsches Behauptung an, `...ich werde ein besserer Mensch, wenn mir dieser Bizet zuredet`. Bei Schopenhauer habe er sich besser amüsiert, behauptet der Rezensent
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…