Herausgegeben von Ludger Lütkehaus. Der Titanendenker und Bürgerschreck als leichtfüßiger Spaßmacher? Der kleine Band von Ludger Lütkehaus zeigt diese eher vernachlässigte Seite des Philosophen: Dort versammeln sich Gedichte Nietzsches über seine Schreibmaschine ebenso wie Aphorismen und Weisheiten über Gott und die Welt neben allerhand Boshaftigkeiten, denn: "Bosheit ist selten. - Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, um boshaft zu sein". Ein Buch für alle und jeden.
Franz Schuh freut sich, dass er sich erst noch mal mit Nietzsche amüsieren darf, bevor es ernst wird: am 28.8.00 ist Nietzsche 100 Jahre tot und bei den Publikationen, die dann anrollen, wird es nur noch wenig zu lachen geben, fürchtet Schuh. Allerdings findet er Nietzsches gute Laune nicht sehr überzeugend: "Es hat etwas forciertes", meint er und führt zum Beweis Nietzsches Behauptung an, `...ich werde ein besserer Mensch, wenn mir dieser Bizet zuredet`. Bei Schopenhauer habe er sich besser amüsiert, behauptet der Rezensent
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…