Aus dem Russischen übersetzt und mit einem Vorwort von Christoph Ferber. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Holger Wendland.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.04.2016
Tief beeindruckt erzählt Rezensent Ulrich M. Schmid vom düsteren Leben der Dichterin, die einst eine Hoffnung der jungen Sowjetliteratur war, die sich unter Stalin auch schuldig machte und die in Russland bis heute für ihre Rolle als Radiostar, der Hungernden in Petersburg Mut zusprach, und für einige Gedichte verehrt wird. Als Losung über dem Petersburger Friedhof für die Hungertoten steht ihr Satz "Niemand ist vergessen / Nichts ist vergessen". Und doch durfte sie nach ihrem Tod 1975 dort nicht begraben werden - zu scharf hatte sie unterdessen die Mächtigen kritisiert. Schnörkellos seien die Übersetzungen Christoph Ferbers, die die Dichterin jetzt auch dem deutschsprachigen Publikum näherbringen, schließt der Rezensent.
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