Zum hundertsten Todestag von Ferdinand Hodler am 19. Mai 2018 erscheint der abschließende vierte Band "Biografie und Dokumente" zum Catalogue raisonné der Gemälde. Er bietet eine kritische und moderne Biografie des Künstlers auf dem neuesten Stand der Forschung. Dazu gehört die Überprüfung tradierter Erzählungen, die sich bei Hodler wie bei fast jedem berühmten Künstler zu Legenden verfestigt haben.
Das Buch dokumentiert die Ereignisse in Hodlers Leben ebenso wie wichtige Phasen seiner künstlerischen Entwicklung, von der Lehre in Thun über die Ausbildung in Genf bis zu seinen Wettbewerbserfolgen. Es veranschaulicht, welch phänomenale Karriere Hodler als Ausstellungskünstler in der Schweiz, in Frankreich, Österreich und Deutschland gelungen ist und welch außerordentliche Aufträge er in der Schweiz und in Deutschland erhalten hat. Der Band zeigt jedoch auch, dass Hodler nicht alle seiner Großprojekte zu Ende bringen konnte. Eine ausführliche Chronologie rundet diese Biografie ab.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 19.05.2018
Pünktlich zum hundertsten Todestag von Ferdinand Hodler liegt nach knapp zwanzig Jahren nun auch der vierte und letzte Band der keine Kosten und Mühen scheuenden Hodler-Forscher Oskar Bätschmann unn Paul Müller vor, jubelt die Kunsthistorikerin Angelika Affentranger-Kirchrath. Der Band, der neben Hodlers Biografie auch eine Chronologie und Dokumente von und über den Künstler enthält, hat es in sich, verspricht die Kritikerin: Gespannt liest sie etwa von Hodlers steinigem Werdegang, seinen unzähligen, nicht ausgeführten Projekten oder seiner in bisherigen Biografien kaum beachteten zweiten Frau Berthe. Die "kritische Distanz" zur bestehenden Hodler-Forschung machen den Katalog für die Rezensentin zu einem Ereignis.
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