1970 gründete Paul Maenz gemeinsam mit Gerd de Vries in Köln als "tollkühnen" Gegenpart zu den Kunstaktivitäten des "mächtigsten Sammmlers des Rheinlands" Peter Ludwig die Galerie Paul Maenz, die er 1990 ohne große Worte plötzlich wieder aufgab, berichtet Brigitte Werneburg. Die Anthologie mit Interviews, Reden, Zeitschriftenartikeln und Katalogbeiträgen gebe dem Leser viel Aufschluss über die ersten Lebensjahre der Galerie - sowohl in ökonomischer, als auch in "ästhetisch-asketischer" Hinsicht. Und deutlich sei dem Autor anzumerken, dass er gerne und mit großem Vergnügen Kunst "in knappen Geschichten" zu erhellen trachte.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…