1970 gründete Paul Maenz gemeinsam mit Gerd de Vries in Köln als "tollkühnen" Gegenpart zu den Kunstaktivitäten des "mächtigsten Sammmlers des Rheinlands" Peter Ludwig die Galerie Paul Maenz, die er 1990 ohne große Worte plötzlich wieder aufgab, berichtet Brigitte Werneburg. Die Anthologie mit Interviews, Reden, Zeitschriftenartikeln und Katalogbeiträgen gebe dem Leser viel Aufschluss über die ersten Lebensjahre der Galerie - sowohl in ökonomischer, als auch in "ästhetisch-asketischer" Hinsicht. Und deutlich sei dem Autor anzumerken, dass er gerne und mit großem Vergnügen Kunst "in knappen Geschichten" zu erhellen trachte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…