Zusammengestellt von Peter Urban. Anton Tschechow ist der eigentliche Autor unserer Zeit: nüchtern, komisch, konzentriert, desillusioniert und human; vor ihm schrumpfen die Roman-Wälzer zu Nichtigkeiten, sacken die Politiker-Phrasen zu Lächerlichkeiten zusammen. Peter Urban stellt eine Dokumentation von Leben und Werk vor, wie sie präziser und konziser nicht möglich ist. Der Anhang bringt ein Nachwort, das Inhaltsverzeichnis der ersten russischen Tschechow-Werkausgabe und eine Bibliographie aller deutschen Übersetzungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2004
Was "Verdienste um Tschechow im deutschsprachigen Raum" angeht, hält die Rezensentin Kristina Maidt-Zinke den Übersetzer Peter Urban für schlichtweg "konkurrenzlos". Die neu aufgelegte Chronik über Leben und Werk Tschechows ist "nüchtern und akribisch", stellt Maidt-Zinke fest. Was das Buch auch für "philologische Laien" so lesenswert macht, sind die vielen Briefzitate, mit denen Urban seine Chronik anreichert, so die Rezensentin angetan.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…