Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2003
Der Untertitel "Normativität und Objektivität" setzt den entscheidenden Akzent - denn dieses Buch, informiert Detlef Horster, versammelt ausschließlich Beiträge von Vertretern der kognitivistischen Schule der Moralphilosophie, jener also, die daran festhalten, dass auf die Fragen der Ethik objektiv richtige Antworten gegeben werden können, die wiederum zu bindenden Normen führen. Obwohl dieser Band auch die Position der Nonkognitivisten berücksichtige, formuliere er zuvorderst - Horster hebt hier besonders den Beitrag des Herausgebers Peter Schaber hervor - ein "engagiertes Plädoyer dagegen, die Moral in die Beliebigkeit abgleiten zu lassen". Und Horster kommt nach der Lektüre nicht umhin, der hier so "luzide dargestellten kognitivistischen Position" Plausibilität zu bescheinigen.
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