Im Januar 2009 wurde Dietmar Dath vom Spiegel gefragt, ob er für die "Beseitigung des kapitalistischen Systems" sei. Seine Antwort: "Absolut." Mit diesem Beitrag zu Marx' 200. Geburtstag hat Dath nicht nur ein persönliches Buch über Marx geschrieben, sondern gleichzeitig eine Einführung in die Marxsche Lehre und deren Nachwirkung. So zeigt er unter anderem, dass Marx das zu Bekämpfende immer zuerst einmal verstehen will und sich stets an der Praxis orientiert - zwei der vielen Gründe für seine anhaltende Aktualität.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.04.2018
Rezensent Jens-Christian Rabe entdeckt die kalte Wut von Marx in den Texten von Dietmar Dath wieder. Wenn Dath nun anhebt, auf 100 Seiten alles über Marx zu sagen, ist er gespannt. Für ihn gelingt das Kunststück durch Selberdenken und mutiges Drauflosschreiben ohne Anspruch auf gelehrte Vollständigkeit, ohne Fundamentalkritik und auch ohne Heiligenverehrung. Stattdessen bekommt Rabe einen eindrucksvollen beziehungsweise instruktiven Ritt durch die Marxsche Polittheorie und seine ökonomischen Analysen, ideen- und zeitgeschichtlicher Hintergrund inklusive, dicht, präzise und lässig, meint Rabe. In der Mitte erklärt ihm der Autor auch noch die helgelsche Dialektik und ihren Bedeutung für Marx und Engels.
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