Mit 80 Farb- und 40 Schwarzweiß-Abbildungen. Die Sammlung griechischer und römischer Bildwerke in der Glyptothek München führt durch die Geschichte der antiken Bildhauerkunst. Sie zeigt weltberühmte Originale und bedeutende römische Kopien. Bislang fehlte ein allgemeiner Überblick über diesen 'Ruhmestempel der Kunst'. Er wird hier mit mehr als 120, größtenteils farbigen Abbildungen, detaillierten Beschreibungen der Kunstwerke und einer ausführlichen Darstellung der hochinteressanten Sammlungs- und Baugeschichte vorgelegt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2005
Rundum glücklich ist Rezensent Michael Siebler mit diesem Bildband über die Schätze der Glyptothek München, den Raimund Wünsche zum 175. Jahrestag der Eröffnung des Hauses vorgelegt hat. Überzeugt haben Siebler die Farbaufnahmen der griechischen und römischen Skulpturen von Christa Koppermann und Renate Kühling. Die meisten Stücke seien im natürlichen Licht fotografiert, so, wie sie der Besucher bei einem Rundgang erleben könne. Als "instruktiv und gelungen" lobt er die "wohlüberlegt inszenierten Blicke" in ganze Räume oder in mehrere aufeinanderfolgende Ausstellungssäle, die einen Eindruck Architektur des Hauses vermittelten. Der Band biete auch Aufnahmen, die die Kunstwerke aus "ungewohnter Perspektive" oder in "ungewöhnlicher Lichtführung" zeigen. "Betrachtenswert" findet Siebler sie allesamt. Wie er berichtet, ist der Band chronologisch aufgebaut, wobei den einzelnen Epochen wie Archaik, Klassik oder Hellenismus und Denkmälergattungen wie Grabdenkmälern oder römischen Bildnissen kurzer Überblickstexte vorangestellt sind, denen Einzelbeschreibungen der ausgewählten Werke folgen. Erfreulich findet schließlich auch den kulturhistorischen Beitrag am Ende des Bandes, der sich mit der langen und wechselvollen Geschichte der Glyptothek befasst.
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