Bausteine eines zukünftigen deutschen Mittelafrika
Deutscher Imperialismus und die portugiesischen Kolonien. Deutsches Interesse an den südafrikanischen Kolonien Portugals vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg
Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2000
ISBN
9783515075923 Kartoniert, 475 Seiten, 73,63
EUR
Im Juni 1898 erzwang Bernhard von Bülow, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Verhandlungen mit Großbritannien über die Aufteilung der portugiesischen Kolonien Mosambik, Angola und Timor, die zum Geheimabkommen vom 30.8.1898 führten. Diese Verhandlungen und folgende politische und wirtschaftliche Versuche, in den Kolonien Fuß zu fassen, zeigen ein Bild von Bülows Politik. Dasselbe Abkommen instrumentalisierte Edward Grey zur Verbesserung der Beziehungen zu Deutschland nach der 2. Marokkokrise, als er der Reichsleitung unter Bethmann Hollweg Gespräche über periphere Fragen anbot. Erneut, und im Gegensatz zu Bülows Politik sofort, versuchte die Reichsleitung deutsches Kapital zu interessieren. Die folgende, weitgehend erfolgreiche ?pénétration pacifique? wird hier dargestellt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.02.2001
Zu dem Buch hat Sönke Neitzel hält in seiner Rezension einen Vortrag über den Versuch des Deutschen Reichs, Ende des 19. Jahrhunderts seine afrikanischen Kolonien zu vergrößern. Zu dem Buch selbst macht er jedoch nur zwei Anmerkungen, einmal nennt er es "verdienstvoll", an anderer Stelle "anschaulich".
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