Das Lehrbuch stellt wesentliche psychoanalytische Konzepte dar und zeigt das aufklärerische Potential der Psychoanalyse. Kritisch diskutiert werden verschiedene wissenschaftstheoretische Verortungsversuche der Psychoanalyse, ihre theoretischen Begriffe, ihre therapeutischen und behandlungstechnischen Konzepte sowie die Konzepte der psychoanalytischen Psychosomatik und der analytischen Sozialpsychologie.
Wenn auch nach der Lektüre von Bernd Nitzschkes Rezension zu befürchten ist, dass sich Siegfried Zepf mit seinem Buch zwischen alle Stühle des derzeitigen psychoanalytischen Mainstreams setzen wird, so ist dieses nach Meinung des Rezensenten "brillante" Buch eine "Anleitung zum Nachdenken des Vorgedachten". In der sprachkritischen Tradition Lorenzers stehend eröffne es, so der Rezensent, jenseits der Reduktion der psychoanalytischen Welt auf "Papa und Mama" gesellschaftliche Perspektiven, die ein kritisches Weiterdenken auf Basis der Tradition ermöglichen. In Abgrenzung von revisionistischen Tendenzen in der Psychoanalyse legt der Rezensent dieses Buch dem in der kritischen psychoanalytischen Tradition stehenden Leser wärmstens ans Herz.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…