Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2001
Ernst Horst ist begeistert: eine auch für den Laien gut lesbare Doktorarbeit! Aus der Autorin muss einfach eine Professorin werden. Silke Klaes' Untersuchung behandle hauptsächlich unter rechtshistorischem, aber auch alltags- und kulturhistorischem Aspekt, das Postwesen während der Zeit der französischen Besatzung in der linksrheinischen preußischen Rheinprovinz um 1800. Die hauptsächlichen Argumentationsstränge der Autorin bringt Horst jedoch leider Nebensächlichkeiten zum Opfer. Deutlich wird jedoch, dass das Ergebnis der Arbeit - ein "Bericht über eine bürokratische Hydra" - den Rezensenten offenbar nicht die Spur gelangweilt hat. Er lobt auch die Aufmachung des Buchs: "Leinen, "Ganzleinen, gutes Papier, kaum Druckfehler". Einzig die Parallelen zu heute (aktuelle Wandlung der Deutschen Post), auf die Silke Klaes in ihrem Ausblick verweist, findet der Rezensent nicht überzeugend.
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