Das ist kein Buch über Afrika. Sondern ein Buch über Menschen von dort. Über die, die es besser machen, innovativer - erfolgreicher. Dafür haben Sophia Bogner und Paul Hertzberg in Goldminen und Co-Working-Spaces recherchiert, in Fabrikhallen und Fashion-Ateliers, an Bord von Tanklastern und im Busch. Nahbar und persönlich porträtieren sie außergewöhnliche Unternehmerinnen und Unternehmer. Es geht um junge Gründer und altes Öl, um Innovation und Korruption, darum, wie man im Krisengebiet Geld verdient, mit Tourismus die Natur rettet und mit einer App gegen Müttersterblichkeit kämpft. Gleichzeitig stellt das Autorenpaar die ganz großen Fragen: Was geschieht mit dem letzten noch fast unberührten Markt der Welt? Was hat mehr Einfluss, chinesisches Investment oder westliche Entwicklungshilfe? Verpasst Europa Afrikas Boom? Und: Was machen afrikanische Unternehmer besser?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2022
Grundsätzlich begrüßt Rezensentin Judith Raupp das Bemühen der beiden Journalisten Sophie Bogner und Paul Hertzberg, Unternehmerinnen und Unternehmer aus Afrika vorzustellen, um auch mal ein Bild von Aufbruch und Tatkraft zu vermitteln. Deswegen liest sie mit Interesse diese Porträts von Start-Up-Gründern, Solarunternehmern und App-Entwicklerinnen. Aber bald frustriert sie die Oberflächlichkeit der Texte. Ist ein Unternehmen schon erfolgreich, wenn es Investorengelder eingesammelt hat? Sind Korruption und kaputte Straßen wirklich kein Problem mit der richtigen App? Wann ist eine Sicherheitsfirma sauber? Selbst naheliegenden Fragen gehen die beiden Journalisten nicht nach, moniert Raupp, die sich auch an den vielen Superlativen und Übertreibungen bei diesem Lob aufs Business stört?
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