Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2001
Thomas Keil kann dieser Mäuse-Menschen-Parabel nicht viel abgewinnen. Gezeigt werden sollte, so der Rezensent, wie Manager besser auf Veränderungen ihrer Umwelt reagieren könnten. Doch diese Frage bleibt nach Keil hier unbeantwortet. Johnson bleibt "beim Imperativ stehen: 'Akzeptieren Sie Veränderungen!'", so Keil. Wirklich geärgert hat sich der Rezensent darüber, dass Veränderungen ihrerseits als unveränderlich dargestellt werden, weshalb das Buch für eine "passive Anpassung" plädiere, anstatt den Lesern eine aktive Gestaltung ihrer Situation nahe zu legen. Davon abgesehen zeigt sich Keil genervt von den "zahlreichen Sinnsprüchen (..., die) am Geduldsfaden des Lesers" zerrten, etwa wie :'Wer Käse hat, ist glücklich'. Allein schon die direkte Verbindung von Besitz und Glück findet der Rezensent längst "überholt".
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