Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2001
Thomas Keil kann dieser Mäuse-Menschen-Parabel nicht viel abgewinnen. Gezeigt werden sollte, so der Rezensent, wie Manager besser auf Veränderungen ihrer Umwelt reagieren könnten. Doch diese Frage bleibt nach Keil hier unbeantwortet. Johnson bleibt "beim Imperativ stehen: 'Akzeptieren Sie Veränderungen!'", so Keil. Wirklich geärgert hat sich der Rezensent darüber, dass Veränderungen ihrerseits als unveränderlich dargestellt werden, weshalb das Buch für eine "passive Anpassung" plädiere, anstatt den Lesern eine aktive Gestaltung ihrer Situation nahe zu legen. Davon abgesehen zeigt sich Keil genervt von den "zahlreichen Sinnsprüchen (..., die) am Geduldsfaden des Lesers" zerrten, etwa wie :'Wer Käse hat, ist glücklich'. Allein schon die direkte Verbindung von Besitz und Glück findet der Rezensent längst "überholt".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…