Spätestens seit der Umweltkonferenz von Rio stehen Bemühungen um die Erhaltung der Waldökosysteme der Erde im Blickpunkt der internationalen Umweltschutzdiskussion. Dennoch hat sich bisher kaum ein Konsens über die Frage herausgebildet, wie dem Problem der Entwaldung auf internationaler Ebene wirkungsvoll begegnet werden kann. Ausgehend von den Ursachen der Regenwaldzerstörung und den damit verbundenen Interessengegensätzen untersucht die Verfasserin, warum das geltende Umweltvölkerrecht nicht in hinreichendem Maße geeignet ist, der Regenwaldvernichtung Einhalt zu gebieten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2003
Wie ist der "juristische Schutz" der Regenwälder zu gewährleisten - das ist die Frage, die sich die Juristin Susan Nicole Krohn in ihrer Dissertation stellt. Dargestellt wird erst einmal die komplizierte Rechtslage - und zwar, wie der Rezensent meint, in aller "Ausführlichkeit" -, alle gültigen Abkommen finden hier Erwähnung. Nicht zu bestreiten, so der Rezensent Milos Vec, ist die "breite Sachkunde" der Verfasserin, auch im Hinblick auf den wissenschaftlichen Stand der Dinge. Die Lage ist ernst, resümiert sie, Besserung sei ohne einschneidende Maßnahmen nicht in Sicht. Das Problem der Arbeit aber, so der Haupteinwand von Vec, ist der ins Auge gefasste Lösungsansatz. Das Völkerrecht soll den Raubbau verhindern. Völlig unhinterfragt bleibt, klagt Vec, die entscheidende Frage, auf welcher Basis nun justament das Völkerreicht hier greifen soll. Dafür zeige die Verfasserin sich blind, ihre "allzu normorientierte" Arbeit gehe so an der Wirklichkeit vorbei.
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