Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2001
Kontinuierlich und systematisch hat Thomas Reuther Tageszeitungen und Zeitschriften aus den Jahren 1941 bis 1955 ausgewertet und es auch nicht versäumt, die Nachlässe besonders einflussreicher Journalisten sowie Aktenbestände des State Department und außenpolitischer Entscheidungsträger zu durchforsten, lobt Hans Fenske. Besonders reizvoll findet der Rezensent, dass der Autor nicht nur das Deutschlandbild der Amerikaner untersucht, sondern auch, in welchem Verhältnis dieses Bild zur amtlichen Politik gestanden hat. Dies hat der Autor umsichtig und instruktiv getan, meint Fenske, wenngleich er sich gewünscht hätte, dass Reuther stärker der Tatsache Beachtung geschenkt hätte, dass das Deutschlandbild der Amerikaner so manche Trübung erfahren hat.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…