Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2001
Kontinuierlich und systematisch hat Thomas Reuther Tageszeitungen und Zeitschriften aus den Jahren 1941 bis 1955 ausgewertet und es auch nicht versäumt, die Nachlässe besonders einflussreicher Journalisten sowie Aktenbestände des State Department und außenpolitischer Entscheidungsträger zu durchforsten, lobt Hans Fenske. Besonders reizvoll findet der Rezensent, dass der Autor nicht nur das Deutschlandbild der Amerikaner untersucht, sondern auch, in welchem Verhältnis dieses Bild zur amtlichen Politik gestanden hat. Dies hat der Autor umsichtig und instruktiv getan, meint Fenske, wenngleich er sich gewünscht hätte, dass Reuther stärker der Tatsache Beachtung geschenkt hätte, dass das Deutschlandbild der Amerikaner so manche Trübung erfahren hat.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…