Weil sie zu viel Süssigkeiten gegessen hatte, wird Ignacios 92-jährige Mutter krank und wünscht sich, vor ihrem Tod noch einmal die aus dem Wasser springenden Wale an der pazifischen Küste zu sehen. Also macht sich Ignacio, ein Arzt aus dem Landesinnern, mit der ganzen Familie auf in den Chocó, die vernachlässigte, kaum bekannte, geheimnisvolle Provinz Kolumbiens, in der das Meer, der Strand, der Himmel und der Regen mit dem Urwald eins sind. In diesem Ambiente erleben sie die Macht und Schönheit der Natur und daneben die Armut der Menschen, die Gesetzlosigkeit und die tägliche Gewalt von Militär, Paramilitärs, Drogenbanden. In der Erinnerung rekapituliert Ignacio seine Familiengeschichte und zugleich die leidvolle Geschichte seines Landes.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…