Mit Abb., Quellen- und Literaturverz., Indices. Die Bürgertumsforschung ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Geschichtswissenschaft. Dabei stand vielfach das Bildungsbürgertum im Vordergrund. Diese neue Veröffentlichung analysiert nun das deutsche Wirtschaftsbürgertum im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Anhand eines Einzelbeispiels werden untersucht das private Leben (Erziehung, Ehe und Familie, Haushalt, Wohnen und Freizeit, familiäre Krisen, Familienfeiern) sowie die öffentliche Wirksamkeit (Politik, Wahlen, kommunalpolitisches Engagement, wirtschaftliche Betätigung außerhalb des eigenen Unternehmens, bürgerliches Vereinswesen, Kirche und Gemeinwohl, öffentliche Festkultur, politische und militärische Krisen sowie ihre Bewältigung). Als Objekt wurde die großbürgerliche Familie Scheidt in Kettwig (heute Stadtteil von Essen) gewählt.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…