Mit Abb., Quellen- und Literaturverz., Indices. Die Bürgertumsforschung ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Geschichtswissenschaft. Dabei stand vielfach das Bildungsbürgertum im Vordergrund. Diese neue Veröffentlichung analysiert nun das deutsche Wirtschaftsbürgertum im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Anhand eines Einzelbeispiels werden untersucht das private Leben (Erziehung, Ehe und Familie, Haushalt, Wohnen und Freizeit, familiäre Krisen, Familienfeiern) sowie die öffentliche Wirksamkeit (Politik, Wahlen, kommunalpolitisches Engagement, wirtschaftliche Betätigung außerhalb des eigenen Unternehmens, bürgerliches Vereinswesen, Kirche und Gemeinwohl, öffentliche Festkultur, politische und militärische Krisen sowie ihre Bewältigung). Als Objekt wurde die großbürgerliche Familie Scheidt in Kettwig (heute Stadtteil von Essen) gewählt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…