Walter Grond knüpft im vorliegenden Essayband an seine in "Der Erzähler und der Cyberspace" dargelegten Thesen an, denenzufolge der Gebrauch der digitalen Informationsnetze nicht unbedingt einen Kulturverlust bedeutet, sondern vielmehr auch eine Zerstörung bestehender Hierarchien und damit einen Gewinn an Freiheit beinhalten könnte. Jetzt geht der Autor zusammen mit mehreren Gesprächspartnern diesen Überlegungen weiter nach: Auch in der Art der Diskursführung trägt Grond der Komplexität des Netzes Rechnung...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2002
Der mit bfz. zeichnende Rezensent kann in seiner Kurzkritik dem Buch über neue Formen des Erzählens kaum etwas abgewinnen. Wenn er auch manche Thesen des Autors ganz interessant findet, so meint er doch, dass sie bedauerlicherweise "im Flachen stecken bleiben". Für ihn bleibt es ein "gründlich misslungenes" Werk und nicht zuletzt die Thomas-Bernhard-Kritik, mit der der Autor aufwartet, wird von bfz. als "altbekannte Platte" niedergemacht.
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