Die vorliegende Publikation versammelt umfassend und repräsentativ mit über 450 Abbildungen den bedeutendsten Teil der Sammlung Werner Nekes und reflektiert deren virtuose Komplexität, indem sie sechzehn Beiträge von renommierten Autorinnen und Autoren zu unterschiedlichen Sammlungsbereichen und deren Geschichten vereinigt, unterbrochen von weiten Bildstrecken, die die ganze Fülle der Kollektion präsentieren. Darüber hinaus enhält dieser Band erstmals in deutscher Sprache ein ausführliches lexikalisches Glossar zu all den thematisierten Begriffen der optischen Medien und deren Umfelder sowie eine Auswahlliste zur Literatur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.12.2002
Als "wunderschönen Katalogband" würdigt Rezensent Daniel Kothenschulte das von Werner Nekes herausgegebene Werk "Ich sehe was, was du nicht siehst - Sehmaschinen und Bilderwelten", das Nekes' Sammlung zur Vorzeit des Kinos dokumentiert. "Eines der betörendsten Bücher des Jahres ist dieser Bilderschatz", schwärmt Koschulte, "der in Zeiten eines geschichtslosen Medienhype vor allem die Langlebigkeit des Neuen vor Augen führt." Nun sei es Zeit, es zu halten wie Lumière und die Augenblicke anzuhalten, erklärt der Rezensent, um dann Bazon Brock zu zitieren: "Spätestens jetzt gibt es für die manchmal recht ahnungslosen Mediendiskursler in Deutschland keine Ausrede mehr."
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