Mit 130 schwarz-weiß und 30 farbigen Abbildungen. "Ein Gefangener hatte in drei Jahren etwa zweitausend Peitschenhiebe erhalten. Sein Rücken schien gänzlich ohne Fleisch zu sein, seine Schulterblätter lagen frei und wirkten wie poliertes Elfenbein." Dies berichtet ein Augenzeuge Anfang des 19. Jahrhunderts von der britischen Insel Norfolk im Pazifik. Geprügelt wurde damals überall, ob in der Schule, beim Militär, auf den Sklavenplantagen oder eben in Gefängnissen. Der Strafvollzug auf Inseln nimmt dabei eine Sonderstellung ein - er ist einer der härtesten, den die Zivilisationsgeschichte kennt. Populär geworden sind die Sträflingsinseln vor allem als Gegenstand romantischer Mythen und Legenden, man denke an "Papillon" oder den "Grafen von Monte Christo". Hier werden erstmalig mit dokumentarischem Anspruch hundertfünfzig Inseln beschrieben, auf die Verbannte, Häftlinge und Deportierte geschickt wurden und werden.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…