Aus einer Geige, einer Stricknadel und der Blase eines Hasen bastelt Philipp Reis 1861 das erste Fernsprechgerät der Welt. Er nennt seine Erfindung "Telefon". Die Öffentlichkeit staunt, doch Wissenschaft wie Regenten belächeln den genialen Amateur aus Hessen. Wie kann der nichtstudierte Waisenjunge das schaffen?Wer ist dieser Jahrhunderterfinder wirklich? Wieso wird "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" der erste Satz, der je durch ein Telefon gesprochen wird? Warum kann Graham Bell das Telefon nach dem Tod von Philipp Reis für sich patentieren lassen? Und wieso ist Reis in Vergessenheit geraten?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.2020
Ulla Fölsing scheint fasziniert von der Geschichte einer Erfindung, die ihr Wolfram Weimer erzählt. Wer kennt schon Philipp Reis aus Gelnhausen? Fölsing lernt ihn und seinen "schwierigen" Lebensweg kennen aus Weimers Beschreibung und aus ebenfalls im Band enthaltenen Dokumenten, in denen der Erfinder selbst zu Wort kommt. Fortan weiß die Rezensentin, dass nicht Graham Bell, sondern Philipp Reis das Telefon erfunden hat. Dem Buch wünscht sie daher auch in den USA, wo der Patentinhaber Bell fälschlicherweise als Vater des Telefons verehrt wird, viele Leser.
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