Herausgegeben von Joachim Ahrens und Renate Ohr. Die Beschlüsse von Maastricht zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung erzeugten unterschiedlichste Reaktionen in Öffentlichkeit und Wissenschaft: Während die einen von einer "Vision für Europa" sprachen, warnten andere vor einem "gefährlichen Irrweg". Auch heute noch prägen äußerst kontroverse Ansichten die Diskussion um die Perspektiven des Euro. Dies nahm das Zentrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft (CeGE) an der Universität Göttingen zum Anlass, am 30. November 2001 das Symposium "Zehn Jahre Vertrag von Maastricht" durchzuführen. Ziel der Veranstaltung war es, die damalige Diskussion aus aktuellem Blickwinkel aufzuarbeiten und die künftigen Perspektiven des Euro zu analysieren. Die Autoren des vorliegenden Buches dokumentieren das wissenschaftliche Ergebnis dieser Tagung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.08.2003
"Gelungen" findet der Rezensent Werner Mussler diesen Tagungsband zu den Ergebnissen eines Symposiums zum zehnten Jahrestag des Maastricht-Vertrages, herausgegeben von Joachim Ahrens und Renate Ohr. Verdeutlicht sieht der Rezensent in den Beiträgen von Befürwortern sowie Gegnern des Vertrages vor allem, dass dieser trotz der schon vollzogenen Währungsunion als dessen Kernpunkt noch lange nicht überholt ist. "Viele der vor zehn Jahren gestellten Fragen seien unverändert aktuell", meint der Rezensent. Er sieht den Band aber nicht nur als Plattform für die "ökonomische Debatte um aktuelle Probleme der Währungsunion", sondern ebenfalls als "analytischen Rahmen für die weitere - politische und monetäre - Integration".
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