Bernard-Henri Levy spricht im
Interview zu seinem gerade ins Englische übersetzten Buch "Ce grand cadavre a la renverse" über die
Linke, den
Islam, den
Antisemitismus und warum es ihm ja sowas von
schnurz ist, wer seinen Ideen applaudiert: "Es gibt im Islam, wie in Frankreich, wie in Europa, eine Schlacht, einen grimmigen Kampf zwischen denen, die Gleichheit für Frauen wollen, Antirassismus, den Triumph der Menschenrechte, und denen, die die Werte wollen, die der Faschismus aufgebaut und popularisiert hat. Es ist eine Schlacht. Als ich ein junger Mann war, sagte man mir, du solltest nicht die
Sowjetunion kritisieren, denn die französische Rechte tut das auch. Na und? Ich soll die Ermordung von Millionen Menschen in Konzentrationslagern gutheißen, mit dem Motiv, dass irgendein
dummer rechter Franzose mit mir übereinstimmt? Er wird vergessen werden. Genau wie Bush. Bush ist nichts. Wir treffen uns in zwei Jahren und niemand wird sich mehr für Bush interessieren. ... Ich werde diese heroischen Frauen und mutigen jungen Männer, die für Demokratie kämpfen, nicht opfern, ich werde sie nicht
verraten und sterben lassen, weil es scheint, als wollte auch Bush ihnen helfen. Vielleicht will er das ja wirklich. Es ist mir egal.
Bush ist nichts. Er war etwas. Jetzt ist er nichts."