Stichwort

Deutscher Buchpreis

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Efeu 15.10.2019 […] Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Saša Stanišić für sein Buch "Herkunft". In der Kritik stößt das das ringsum auf Begeisterung. "Eine der besten Entscheidungen, die in der letzten Zeit im Literaturbetrieb getroffen wurde", freut sich Mara Delius in der Welt. "Einerseits, weil die Auszeichnung für das beste Buch des Jahres an einen Autor geht, der einen klugen, sprachgenauen, vielschichtigen […] Stanišić aber auch die fiktionale Literatur des neuen Literaturnobelpreisträgers vergiftet. Aus dieser Feststellung könnte sich eine grundlegende Debatte entwickeln. Schon damit hat Stanišić dem Deutschen Buchpreis einen großen Dienst erwiesen - und wohl auch der Literatur als solcher." Dlf Kultur hat den frisch gekürten Preisträger im Gespräch. Auf Politico kritisiert Edi Rama, der Premierminister Albaniens […] müssen wählen', schreibt Bloom selbst in 'The Western Canon'. 'Entweder gibt es ästhetische Werte oder nur die Fremdbestimmung durch Rasse, Klasse und Geschlecht.'" Die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis eröffnet traditionell die Frankfurter Buchmesse, bei der in diesem Jahr Norwegen das Gastland ist. In Norwegen spricht man seit einiger Zeit von einem "goldenen Zeitalter" der Literatur, erzählt […]
Efeu 14.10.2019 […] Stanišić weiterhin fast ausschließlich zum Thema. Heute wird zudem der Deutsche Buchpreis verliehen. Ein vor kurzem in der Presse veröffentlichter Bericht der Jurorin und Petra Hartlieb, die sich vor allem über mangelnde Verkaufbarkeit mancher nominierter Titel beschwert hatte (unser Resümee), "ist dem Renommee des Deutschen Buchpreises (...) nicht förderlich", kommentiert Gerrit Bartels im Tagesspiegel […] norwegischen Schriftstellers Agnar Mykle (Freitag), Ulrike Draesners "Kanalschwimmer" (Freitag), Dietmar Daths neuer Science-Fiction-Roman "Neptunation" (Freitag), Tonio Schachingers für den Deutschen Buchpreis nominierter Fußballroman "Nicht wie ihr" (taz), neue Übersetzungen von Romanen des norwegischen Schriftstellers Dag Solstad (taz) und Alain Mabanckous "Petit Piment" (SZ). […]