Stichwort

Familiennamen

12 Presseschau-Absätze
9punkt 18.08.2018 […] In der NZZ erklärt Hoo Nam Seelmann, warum es in Korea so wenig Familiennamen gibt: Allein Kim heißen 21,5 Prozent aller Koreaner mit Nachnamen, die fünf häufigsten Familiennamen - Lee, Park, Cho - teilen sich 53,6 Prozent der Bevölkerung: "Wie in den meisten anderen Ländern auch breiten sich die Familiennamen in Korea von der Oberschicht in mehreren Phasen nach unten aus. Manche historischen Umwälzungen […] 10. Jahrhunderts fand ein Dynastiewechsel statt, und der neue König verlieh Namen an viele einflussreiche Familien, um diese an sich zu binden. Hier entstand die bis heute gültige Tradition, den Familiennamen und den Heimatort desjenigen Ahnen, der als Erster den Namen führte, stets als eine Einheit zu sehen. Die Bindung des Namens an einen bestimmten Ort wird 'Bon' genannt, was Ursprung bedeutet." […]