Unser Gehirn ist ein egoistischer Despot. Kommt es in Versorgungsnot, können wir noch so entschlossen sein, eine Diät einzuhalten unser egoistisches Gehirn wird etwas dagegen haben und seine eigenen Energieansprüche sogar gegen unseren Willen durchsetzen. Das hat der Hirnforscher und Internist Professor Dr. Achim Peters in seinen Studien nachgewiesen. Bei Stress reicht die übliche Energie für unser Gehirn nicht aus wir essen mehr, um es gut zu versorgen. Wenn wir uns aber an Dauerstress gewöhnen, kann das fatale Folgen haben: Wir werden dick und bekommen die überflüssigen Kilos nicht wieder los. Hier berichtet Peters erstmals, auf welchen Forschungen seine Erkenntnisse fußen und wie das Gehirn der Schlüssel für erfolgreiche Therapien sein kann. Dieses Buch ist eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2011
Aufräumen will Achim Peters mit Mythen zum Übergewicht. Als Drahtzieher von Fressattacken und Streifzügen durch die Süßigkeitenregale macht er das Hirn aus, das nach geradezu unendlicher Zuckerzufuhr giert und darum die Knöpfe drückt, die uns Hunger bereiten. "Brain-pull" führt zu "body-pull" - und weil das so sei, sei mit den üblichen Diäten und Ratschlägen wenig getan. Im Ansatz falsch findet die Rezensentin Manuela Lenzen-Schulte das keineswegs. Jedoch hat das Buch ein nicht unübliches Problem. Peters glaubt aus seinem einen Punkt alles erklären und kurieren zu können. Dagegen spricht, wie die Rezensentin an Beispielen anführt, so manches. Bleibt immerhin: eine halbe Wahrheit, eine Einsicht, die, wer wirklich schlau daraus werden wolle, allerdings relativieren muss.
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