Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.04.2000
Beeindruckt zählt Christoph Egger die "zuvor ungenutzten" Quellen auf, aus denen die Autoren dieses Bandes geschöpft haben: Korrespondenzen, Berichte von Zeitzeugen, Drehbücher, Zeitungsartikel, Klassenbücher und Akten. Der Band, zeichnet "angenehm lesbar" die Geschichte des Filmregisseurs Billy Wilder bis zu seiner Emigration in die USA nach, lobt Egger. Darüber hinaus verstehe man nach der Lektüre viel besser, was Wilder an seinen amerikanischen Filmstoffen angezogen hat: "Man kennt jetzt den Erfahrungshintergrund für die Wahrhaftigkeit und unsentimentale Menschlichkeit der Filme".
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