Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.04.2000
Über den Todestagen Sartres und Nietzsches, so klagt der Rezensent mit dem Kürzel "upj." in einer Kurzkritik, gerate der 350. Todestag von Descartes, der ebenfalls in diesem Jahr zu feiern ist, fast in Vergessenheit. Descartes sei eben der Erfinder jenes "arroganten Subjekts der Neuzeit", das von späteren Philosophen so gründlich zerstört wurde, und darum sei er nicht mehr in Mode. Um so mehr lobt der Rezensent, dass in diesem Jahr wenigstens ein Band zu Descartes erscheint. Besonders weist er darin auf den Beitrag von Jörg Zimmermann zu den "Chimären der Einbildungskraft" hin, der Descartes` Einfluss bis hin zu den Surrealisten verfolge.
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