Im vorliegenden Band
wird auf die deutschsprachigen Pioniere der herpetologischen Forschung
in Mittel- und Südamerika ein Licht geworfen - von den Anfängen bis in
die Gegenwart. Da die Autoren der einzelnen Artikel selbst
Wissenschaftler sind, die über Reptilien und Amphibien der Neotropis
forschen, zeichnen die Kapitel nicht nur die Biografien und Bilder der
oft abenteuerlichen Lebensumstände und Reisebedingungen früher Forscher
nach, sondern sie vermitteln auch Einblicke in deren große Bedeutung für
die aktuelle, moderne Erforschung der Lurche und Kriechtiere der
Neotropis.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.08.2016
Josef H. Reichholf warnt den Leser, mit diesem von Axel Kwet und Manfred Niekisch besorgten Band kein Handbuch über Reptilien und Amphibien zu erwarten, auch wenn die 20 Beiträge durch die reiche Bebilderung auf ihn nicht allzu fachwissenschaftlich trocken wirken. Das Wirken der Forscher auf ihren Expeditionen nach Mittel- und Südamerika im 19. Jahrhundert, ihre Leidenschaften und Verschrobenheiten, ihre Sammelwut bei Schlangen, Echsen und Fröschen und ihren Beitrag für die Tiergeografie und Darwins Evolutionskonzept können Reicholf die Texte näherbringen. Auch die Lebensgeschichten der Sammler lernt er kennen. Neben Alexander von Humboldts auch die des Zoologen Johann Baptist Ritter von Spix.
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