Übersetzt von Britt Somann-Jung Drei Jahre lang hat Ben Ehrenreich palästinensische Familien im Westjordanland begleitet. Er hat ihre Sorgen geteilt, er hat ihre Wut erlebt, er hat mit ihnen gelacht. Und er gibt ihrer Erfahrung eine Stimme. Seine in ihrer Dringlichkeit und literarischen Kraft überwältigende Reportage erzählt von Menschen, die versuchen, in einer Atmosphäre ständig drohender Gewalt ihren Überlebenswillen zu bewahren: durch Stoizismus, durch aktiven Widerstand, durch geradezu aufsässige Lebensfreude. Gerade weil Ehrenreich auf neutrale Distanz verzichtet und Zeugnis ablegen will, bringt er uns palästinensisches Leben auf eine Weise nahe, wie es im Stimmengewirr des scheinbar ausweglosen Konflikts kaum mehr erfahrbar ist.
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