Bernie Sanders

Unsere Revolution

Wir brauchen eine gerechte Gesellschaft
Cover: Unsere Revolution
Ullstein Verlag, Berlin 2017
ISBN 9783550050077
Gebunden, 464 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Frank Born, K.-D. Schmidt und Karen Genschow. In der führenden Nation des Westens spielen die Belange der Mittelschicht und der Geringverdiener, aber auch des Umweltschutzes und der Minderheiten eine empörend geringe Rolle. Doch der Sozialist Bernie Sanders kämpft weiter für eine politische Revolution: für eine Ökonomie, die nicht nur Jobs schafft, sondern auch für gerechte Löhne sorgt; für ein Gesundheitswesen, das allen zugute kommt; für den nachhaltigen Schutz unserer Umwelt - und gegen jede Form von Rassismus. Nur so wird es gelingen, den USA und der ganzen Welt eine bessere Zukunft zu schaffen. Sanders' Buch ist die linkspolitische Agenda für alle, die mit dem Primat der Profitgier und der Willkür des Establishments nicht einverstanden sind und nach neuen Wegen jenseits des Raubtierkapitalismus suchen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.06.2017

Für Dietmar Dath ist Bernie Sanders' Buch irgendwie zu rechtschaffen und zu brav. Ihm leuchtet zwar durchaus ein, dass die USA eine Bewegungslinke brauchen, die nicht so unpolitisch sind wie die Gewerkschaften und nicht so verdorben wie die Demokraten. Doch solange Sanders der Partei verhaftet bleibe, fürchtet Dath, komme er nicht aus der Defensive heraus. Allerdings lernt der Rezensent doch einiges aus dem Buch: über den Kreuzzug der rechtsextremen, milliardenschweren Koch-Brüder oder über die politische und ökonomische Entrechtung der Amerikaner.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.06.2017

Rezensent Matthias Kolb hat Bernie Sanders' Buch "Unsere Revolution" mit Gewinn gelesen. Der derzeit beliebteste amerikanische Politiker erzählt ihm hier nicht nur aus seinem Leben, sondern formuliert insbesondere Visionen und Forderungen für soziale Gerechtigkeit, informiert der Kritiker. Bezahlte Krankheitstage, Mutterschutz und kostenloses Studium an öffentlichen Hochschulen stehen ebenso auf Sanders' Agenda wie das Werben um politisches Interesse bei jungen Menschen, Ärmeren, Schwarzen oder Latinos, fährt der Rezensent fort. Mit großem Interesse liest Kolb vor allem das Kapitel "Die Medienkonzerne und die Bedrohung unserer Demokratie", in dem Sanders schildert, dass sechs Großunternehmen 90 Prozent dessen kontrollieren, was Amerikaner "sehen, hören, lesen", und den Bürgern lange Zeit verschwiegen wurde, dass 43 Prozent aller Amerikaner in Armut leben.

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