Faksimile der Diplomarbeit 1971 mit einem Text von Bernhart Schwenk. Birgit Jürgenssen zählt zu den international herausragenden Künstlerinnen der feministischen Avantgarde. Ausgehend vom emanzipatorischen Potenzial des Surrealismus und im Dialog mit dem gesellschaftskritischen Diskurs ihrer Generation entwickelte sie eine vielschichtige und stilistisch mannigfaltige Kunst.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.01.2012
Von der jetzt in einer schönen Faksimile-Ausgabe aufgelegten Diplomarbeit von 1972 der 2003 verstorbenen Künstlerin Birgit Jürgenssen, "zipfeln", ist Irene Bazinger einfach hingerissen. Die Rezensentin informiert die Unwissenden, dass der Zipfel im Österreichischen umgangssprachlich für das männliche Geschlechtsteil steht und freut sich dann an den vielen, wenn auch völlig unaufdringlichen phallischen Anspielungen. Laut Rezensentin schöpft die Wiener Künstlerin in ihren Arbeiten aus einer humorvollen Sicht auf den Geschlechterkampf, und so lässt sich Bazinger von den märchenhaft-surreale Motive und eine kindliche Bildersprache aufgreifenden Zeichnungen, in denen der Zipfel allgegenwärtig und "schönste Ironie" am Werke ist, gern verzaubern.
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