Im Sommer 1941 flüchtete Max Ernst nach New York: Der europäische Surrealismus traf auf die amerikanische Moderne. Max Ernst bezog aus der indianischen Kunst wichtige Anregungen für die eigene Arbeit, die jungen amerikanischen Maler wiederum eigneten sich Maltechniken an, die in Europa entwickelt worden waren. Im amerikanischen Alltag machte sich die surrealistische Bildwelt breit. Das Riesengemälde "Vox Angelica" von 1943 markiert einen Wendepunkt in Ernsts Schaffen: Seine Malerei öffnete sich nun auch den amerikanischen Einflüssen.
Kongenial zu Max Ernst und seiner Kunst erscheint Hans-Joachim Müller der Autor. Auch wenn Werner Spies dem Rezensenten die "Vox Angelica", Ernsts hermetisches Gemälde, nicht wirklich aufzuschließen vermag, liest Müller das Buch mit Gewinn. Da sind die Assoziationen, die der Autor präsentiert, und da ist vor allem das Panorama der surrealistischen Bewegung, das er entwirft. Laut Müller sogar so gründlich, fantasievoll, leidenschaftlich und klug wie keiner vor ihm.
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