Italienisch und deutsch. Übersetzt und kommentiert von Hartmut Köhler. Nach "Inferno / Hölle" erscheint nun der nächste Band von Hartmut Köhlers Neuübersetzung der Göttlichen Komödie: Dante betritt, wieder begleitet von seinem Führer Vergil, das Purgatorio, den Ort der Reinigung, "in dem die menschliche Seele sich läutert und würdig wird, zum Himmel aufzusteigen". Die, die dort büßen, haben sich eines der sieben Grundlaster schuldig gemacht: Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habsucht, Fressgier und - als geringstes - der Wollust. Am Ende der Wanderung über den Berg der Läuterungen wartet die schwerste Prüfung, der Gang durch das reinigende Feuer. Danach wird Dante Beatrice begegnen und das Paradies betreten: es beginnt der dritte Teil.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.03.2012
Franziska Meier weiß diese italienisch-deutsche Studienausgabe des zweiten Teils von Dantes Göttlicher Komödie von Hartmut Köhler zu schätzen. Sie attestiert dem Romanisten und Übersetzer, nah am Original zu bleiben - von einigen Glättungen insbesondere im Blick auf Dantes Metaphern einmal abgesehen. Köhlers Intention sieht sie darin, dem Leser die Aktualität von Dantes Werk verständlich zu machen. Verglichen mit Kurt Flaschs Neuübersetzung der Göttlichen Komödie unterstreicht sie die "dienende Rolle" durch die sich Köhlers Übersetzung in ihren Augen auszeichnet.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…