Ideen zur Lebensfreude von der Antike über das Mittelalter bis in die Gegenwart. Eine Einführung in die Kunst der Heiterkeit. Mit Texten von Richard Alewyn, Michail Bachtin, Karl-Heinz Bohrer, Sigmund Freud, Axel Honneth, Wilhelm Schmidt, Peter Sloterdijk, Dieter Thomä, Harald Weinrich und vielen anderen.
Franz Schuh hat sich diesem nur mit Vorsicht genähert. Doch seine Vorbehalte gegen die "Philosophie der Freude" scheinen eher idiosynkratischer Natur zu sein: Ihm, der sich eher in der Tradition Benjaminscher Traurigkeit verortet, ist die Heiterkeit zutiefst suspekt. Dass Detlev Schöttker mit seinem Buch eine "Nobilitierung der Melancholie in der Philosophie" abwehren will, ist Schuh daher gänzlich unverständlich. Trotzdem hat dem Reader der Freude "wichtige Positionen" entnommen - etwa Texte von der antiken Heiterkeit, Peter Sloterdijks Plädoyer für die Frechheit oder Beiträge über den gesundheitlichen Nutzen des heiteren Lebens. Bei den Philosophen dürfte Schöttker mit seinem Programm offene Türen einräumen, unkt Schuh, fragt sich aber, ob der Rest der Welt den dazu passenden Charakter hat: "Kann ja sein - kann aber auch nicht sein, dass die Leute von heute zu nervös sind, als dass sich 'die Heiterkeit gerade in der Konfrontation mit der Abgründigkeit der Existenz einstellt'".
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