Mit 196 farbigen Abbildungen. In deutscher und englischer Sprache. Berlin scheint niemals zu schlafen. Doch der Schein trügt. Dieser Bildband nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch menschenleere Straßen und Plätze, auf Dächer und Balkone, in nachts eigentlich unzugängliche Gebäude - und lässt ihn vermeintlich Bekanntes neu entdecken.
Im Licht der Nacht und aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografiert, offenbart sich die Stadt ganz anders, als man sie kennt. Detlef Bluhms Fotografien von stillen Parks und illuminierten Bürohäusern, von weltbekannten Sehenswürdigkeiten und tagsüber unscheinbaren Industrieanlagen überraschen und begeistern.
Fasziniert hat sich Rezensent Jörg Sundermeier von dem Autor und Fotografen Detlef Bluhm mit durch Berliner Nächte nehmen lassen. Wenn Bluhm auf seinen lang belichteten Fotografien die Farben der menschenleeren Berliner Nacht einfängt, erscheint dem Kritiker die Hauptstadt ganz "rein" und "ansehnlich". Begeistert betrachtet er die Aufnahmen etwa vom Berliner Dom, dem Olympiastadium oder der Mauer, aber auch weniger bekannte Motive, etwa alte Kneipenräume oder die Sammelkästen im Naturkundemuseum. Diesem Band verdankt Sundermeier nicht nur ganz neue Einblicke in die Metropole, sondern er erfährt in Bluhms Vorwort auch interessante Fakten zur Nacht - etwa, dass Fotografien der Nacht bei den Nationalsozialisten verpönt waren.
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