Der Arbeitsalltag in der DDR war untrennbar mit den Verhaltens- und Lebensweisen der DDR-Bürger und den Herrschaftsstrukturen auf unterster Ebene verbunden. Die Betriebsuntersuchungen von Francesca Weil beschäftigen sich mit zwei sächsischen Betrieben der chemischen Industrie im Leipziger Raum. Der Alltag der DDR war durch eine Lebensausrichtung auf den Betrieb gekennzeichnet. Die Beobachtung der Arbeitswelt ermöglicht es, die Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Unsicherheit, von Stetigkeit und Zusammenbruch, von politischer Macht und Ohnmacht zu verstehen. Damit kann letztendlich sowohl der Zusammenbruch der DDR-Gesellschaft als auch ihr Jahrzehnte währender Bestand erklärt werden
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…