Der Arbeitsalltag in der DDR war untrennbar mit den Verhaltens- und Lebensweisen der DDR-Bürger und den Herrschaftsstrukturen auf unterster Ebene verbunden. Die Betriebsuntersuchungen von Francesca Weil beschäftigen sich mit zwei sächsischen Betrieben der chemischen Industrie im Leipziger Raum. Der Alltag der DDR war durch eine Lebensausrichtung auf den Betrieb gekennzeichnet. Die Beobachtung der Arbeitswelt ermöglicht es, die Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Unsicherheit, von Stetigkeit und Zusammenbruch, von politischer Macht und Ohnmacht zu verstehen. Damit kann letztendlich sowohl der Zusammenbruch der DDR-Gesellschaft als auch ihr Jahrzehnte währender Bestand erklärt werden
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…