Welche Bedeutung hat Amerika heute für uns und wie nehmen uns die Amerikaner wahr? Was können wir von Amerika lernen und was hat Amerika von uns übernommen? Mit Essays von Gesine Schwan, Karsten D. Voigt, Georg Klein, Konrad Heidkamp und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.10.2006
Die Begeisterung des Rezensenten Martin Reischke über diese von Frank Kelleter und Wolfgang Knöbl herausgegebene Aufsatzsammlung über das deutsch-amerikanische Verhältnis hält sich in Grenzen. Zwar schätzt er die Idee der Herausgeber, dem Halbwissen und dem grassierenden Pseudo-Expertentum in Sachen USA etwas entgegen zu setzen. Spannend ist das Ergebnis dennoch nur in wenigen Momenten, denn "auch das wahre Expertentum ist nicht vor Allgemeinplätzen gefeit". Zudem leidet das Buch nach Reischkes Meinung unter dem akademischen Duktus einiger der Aufsätze. So sind es innerhalb der Sammlung doch eher die "Nischenthemen" wie Max Webers USA-Reise , die einen aufhorchen lassen. Insgesamt scheint ihm das Buch allerdings spröde.
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