Der Finanzmarkt zieht uns das Geld aus der Tasche. Unfairer Umgang mit Sparvermögen und unserer Altersvorsorge, gigantischer Steuerbetrug und dreiste Immobilienspekulation machen uns das Leben schwer. Eine fehlgesteuerte Finanzindustrie birgt Crashgefahr und schafft immer neue Probleme - bei den globalen Herausforderungen, aber auch im Alltag der Bürger und Verbraucher. Sie ist zu groß, zu mächtig und zu intransparent. Und sie vergiftet das gesellschaftliche Klima. Es ist höchste Zeit für eine Finanzwende, sagt der quer durch alle politischen Lager hoch geschätzte Finanzexperte Gerhard Schick. Neue Regeln und Maßnahmen müssen her und kriminelle Akteure gestoppt werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.11.2020
Rezensent Tillmann Neuscheler bekommt nicht immer das komplette Bild bei Gerhard Schick. Was der frühere grüne Finanzpolitiker über Cum-Ex-Geschäfte, Wirecard, schlafende Finanzaufsichten und stillhaltende Bürger zu sagen hat, findet Neuscheler gleichwohl interessant und oft genug treffend. Gut gefällt ihm zudem, dass der Autor nicht gleich das Kind mit dem Bade auskippt, wenn er das Gebaren auf dem Finanzmarkt kritisiert. Wenn Schick Spekulanten für steigende Mieten verantwortlich macht, sieht das für Neuscheler indes nach Feindbild mit Bart aus.
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