Mit 21 Fotos. Regine Hildebrandt war nach der Wende die beliebteste Politikerin Ostdeutschlands. Sie setzte sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen ebenso ein wie für eine vernünftige Frauen- und Gesundheitspolitik. Was trieb sie, die von sich sagte, sie sei ein unpolitischer Mensch? Woher nahm sie die Energie, zu jeder Zeit für alle dazusein? Welche Opfer brachte sie dem hektischen Ministerinnenalltag? Diesen Fragen ging Hans-Dieter Schütt nach. Er konnte dabei auf unveröffentlichtes Material aus dem Familienarchiv zurückgreifen und führte viele Gespräche mit Menschen, die sie gut kannten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2006
Susanne Kailitz hat für die Biografie der vor fünf Jahren verstorbenen SPD-Politikerin Regine Hildebrandt von Hans-Dieter Schütt nichts als Lob übrig. Als verdienstvoll preist die Rezensentin, dass der Autor Hildebrandt in seiner von Sympathie geprägten Darstellung auch bei der Schilderung der Krebserkrankung und des Todes nicht verklärt und - dies schätzt die Rezensentin noch höher - auch die Ambivalenz herausarbeitet, die die von Hildebrandt sowohl im Privaten wie in der Öffentlichkeit praktizierte schonungslose Offenheit beinhaltete. Schütt sei damit ein äußerst plastisches Porträt Hildebrandts gelungen, so Kailitz beeindruckt.
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