Kann durch Lohnsubventionen an Arbeitgeber oder lohnbezogene Transfers an Arbeitnehmer die Beschäftigung erhöht werden? Aussagekräftige empirische Untersuchungen zur Beantwortung dieser Frage liegen für Deutschland bisher kaum vor. Diese Untersuchung wertet die Erfahrungen mit bestehenden Subventionen in Deutschland und anderen Ländern aus und schätzt die Beschäftigungseffekte verschiedener konkreter Vorschläge zur Ausweitung bestehender Lohnsubventionen in Deutschland ab. Insbesondere untersuchen die Verfasser, welche Auswirkungen eine degressiv gestaffelte Lohnsubvention an Unternehmen für alle Beschäftigten mit einem niedrigen Bruttostundenlohn einerseits bzw. eine geringere Anrechnung von Erwerbseinkommen auf die Arbeitslosen- und Sozialhilfe andererseits hätten. Es zeigt sich: Obwohl sich Unterschiede in der Höhe der zusätzlichen Beschäftigung zwischen den untersuchten Varianten ergeben, muß diese bei allen als sehr gering eingeschätzt werden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.01.2001
"Volkswirtschaftlich fundiert und dennoch allgemein verständlich geschrieben", so lautet das Urteil des Rezensenten mit dem Kürzel "pfi" über Hermann Busleis und Viktor Steiners Studie. Besonders hervorgehoben werden die detaillierten Modellen, die die zu erwartende Wirkung verschiedener Ansätze für den deutschen Arbeitsmarkt aus Sicht der Autoren darstellen. Ein Plädoyer für Lohnsubventionsprogramme, die aber, was die Studie "eindrücklich" zeigt, wohl überlegt sein wollen.
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