Die Zuwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte ist eine Politik des gebremsten Erfolges. Immer weniger Migranten stehen dem Arbeitsmarkt aktiv zur Verfügung. Falsche Arbeitsmarktanreize spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine kritische Bilanz von Erfolgen und Misserfolgen der Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern ist notwendig, um Kurskorrekturen vornehmen zu können. Praktisches Handeln erfordert Kenntnisse über Wirkungsbedingungen politischer Maßnahmen. Diese Kenntnisse vermittelt das vorliegende Buch in Form eines Vergleichs der ökonomischen Integration von Migranten in Dänemark und Deutschland. Auf Basis eigener Datenerhebungen werden das Bildungs- und Ausbildungsverhalten, wichtige Beschäftigungstrends und die Selbständigkeit von Zuwanderern sowie die Auswirkungen der sozialen Sicherungssysteme auf die Arbeitsmarktpartizipation untersucht. Darüber hinaus unterzieht der Band das neue deutsche Zuwanderungsgesetz einer kritischen Würdigung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2004
Wie viel Zuwanderung braucht Deutschland? Klaus Zimmermann, Chef des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und Co-Autor Holger Hinte vergleichen in "Zuwanderung und Arbeitsmarkt" die Arbeitsmarktsituation der Bundesrepublik und Dänemarks im Hinblick auf die Migrationsproblematik. Genau werden, so Claudia Bröll, Ausbildungsstand, berufliche Situation, Einkommen und Unternehmertum der Einwanderer beleuchtet. Hervor ging die Studie aus einem Projekt des IZA und der Kopenhagener Rockwool Foundation Research Unit. Das Fazit der Forscher: Weder in die Gesellschaft noch in den Arbeitsmarkt sind hierzulande die Zuwanderer integriert. Die Gründe dafür sehen die Autoren in den diffizilen rechtlichen Regelungen, im Fehlen eines Niedriglohnsektors und in Hürden für selbständige Tätigkeiten.
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