Ingrid Brodnig

Einspruch!

Verschwörungsmythen und Fake News kontern - in der Familie, im Freundeskreis und online
Cover: Einspruch!
Christian Brandstätter Verlag, Wien 2021
ISBN 9783710605208
Gebunden, 160 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Was tun, wenn Freunde, Verwandte oder Bekannte mit Aussagen kommen, die ins Reich der Verschwörungsmythen und Fake News gehören? Wie mit bizarren oder gar gefährlichen Theorien in sozialen Medien umgehen? In Diskussionen über das Coronavirus, die Klimakrise oder Migration verzweifeln wir über Spekulationen und Falschmeldungen. Das Gefühl der Überforderung wächst: Wieso glauben die mir nicht einmal dann, wenn ich dem Unsinn im WhatsApp-Chat mit Fakten kontern kann? Ingrid Brodnig zeigt, wie wir in hitzigen Debatten ruhig bleiben und unseren Standpunkt verdeutlichen. Wann ist Diskutieren überhaupt sinnvoll? Warum sind unseriöse Stimmen sichtbarer, und welche rhetorischen Tricks sollte man kennen?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2021

Rezensent Gustav Seibt empfiehlt diesen praktischen Ratgeber von Ingrid Brodnig als Ergänzung zu Nicola Gass' theoretischer Untersuchung "Halbwahrheiten". Beide wissen um die "Gefühlskraft" von Halbwahrheiten und FakeNews, und deswegen findet Seibt ganz richtig, dass Brodnig nicht nur auf nüchterne Faktenchecks setzt, sondern auf Strategien, die auch rhetorisch-emotional den Verschwörungstheorien etwas entgegenhalten. Und schließlich bekommt der Rezensent von Brodnig einen guten Gradmesser an die Hand: Immer wenn eine Nachricht oder eine Geschichte ins Blut geht "wie Traubenzucker", sollte man ihr misstrauen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.02.2021

Rezensentin Alexandra Föderl-Schmid erhält von der Journalistin Ingrid Brodnig praktische Ratschläge zum Umgang mit Fake News und Verschwörungstheorien. Die Expertise der Autorin bezüglich des Themas kommt dem Buch zugute, stellt die Rezensentin fest. Brodnigs direkte Ansprache und die "vereinfachten" Tipps zur Diskussion in der Familie oder online, die von der Prüfung der eigenen Wortwahl bis zur Verwendung von Bildmaterial reichen, scheinen Föderl-Schmimd "geerdet", wenngleich mitunter auch "holzschnittartig". Als Beitrag zur Förderung der Streitkultur möchte sie das Buch empfehlen.

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