Dieses Buch führt in die Grundlagen des ökonomischen Denkens ein, einer Methode, die sich generell auf die Analyse menschlichen Verhaltens in der Gesellschaft anwenden lässt. Fragen der Erklärung und Gestaltung der Spielregeln unseres Zusammenlebens können auf diese Weise einer rationalen Behandlung zugänglich gemacht werden. Ökonomik wird insofern zu einer allgemeinen Theorie gesellschaftlicher Interaktion auf der Grundlage individueller Vorteils-/Nachteils-Kalkulationen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2001
Norbert Tofall versichert in seiner Besprechung, dass dieses Buch eine "Lücke" schließe, die der Ordo-Liberale Walter Eucken noch offengelassen hat. Eingeführt wird in eine Interaktionsökonomik, die im Buch am Beispiel des schiffbrüchigen Robinson erläutert wird, so Tofall. Robinson hat auf seiner Insel kein anderes Problem, als seine viele Zeit und die knappen Ressourcen einzuteilen. So scheinen die meisten Wirtschaftswissenschaftler auch die Ökonomik zu sehen, wenn wir Tofall richtig verstehen: Knappe Ressourcen, die durch individuelle Handlungen zum Vorteil eines Einzelnen ausgebeutet werden. Doch der Mensch ist keine Insel! So werde durch die Ankunft Freitags deutlich, dass die Interessenkonflikte zwischen konkurrierenden Parteien der Kern des ökonomischen Problems sei. Und hier kommt die Interaktionstheorie ins Spiel. Denn sie untersucht laut Tofall, welche "Chancen und Probleme" beim Zusammenleben mehrerer Akteure entstehen und wie Kooperationsgewinne sichergestellt werden können.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…